PC-Markt: Notebook-Vormarsch im Katastrophenjahr

Wirtschaft & Firmen In diesem Jahr werden voraussichtlich erstmals in der Computer-Geschichte mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft. Das geht aus einer aktuellen Marktstudie von iSuppli hervor. Aufgrund der tiefsten Weltwirtschaftskrise in der Geschichte wird die Zahl der insgesamt ausgelieferten Rechner aber niedriger liegen als im vergangenen Jahr. Das war zum letzten Mal 2001 der Fall. Auch damals war das globale Wirtschaftssystem von einer Krise betroffen.

Die Marktforscher gehen davon aus, dass 2009 insgesamt 287,3 Millionen Computer weltweit verkauft werden. Das wären 4 Prozent weniger als 2008. Die Ursache dafür liege vor allem in den deutlich gesunkenen Investitionen von Unternehmen. iSuppli musste aufgrund neuer Erhebungen seine frühere Prognose von einem 0,7-prozentigen Wachstum revidieren.

"Ein Rückgang der Jahresverkaufszahlen ist im PC-Markt etwas sehr ungewöhnliches", sagte iSuppli-Analyst Matthew Wilkins. "Selbst in schwachen Jahren ist normalerweise zumindest ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich zu beobachten.

Die Marktforscher gehen nach dem ersten halben Jahr davon aus, dass weltweit insgesamt 124 Millionen Desktop-PCs verkauft werden. Das wären 18 Prozent weniger als 2008. Bei Notebooks sei hingegen ein Wachstum um 11,7 Prozent auf 155,97 Millionen Geräte zu erwarten. Hinzu kommen 6,9 Millionen kleinere Server, die noch zum PC-Segment gezählt werden - ein Rückgang um 9,5 Prozent im Jahresvergleich.
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