AMD stellt fünf neue Sechs-Kern-Prozessoren vor

Prozessoren Der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat fünf weitere CPUs vorgestellt, die das bereits bestehende Angebot von Prozessoren mit sechs Rechenkernen ergänzen. Es handelt sich um AMD Opteron CPUs, die für Serversysteme gedacht sind.

Zu den neuen CPUs gehören auch drei so genannte Opteron HE Prozessoren, die im 45-Nanometer-Maßstab gefertigt werden. Sie sind für den Betrieb in Servern mit vier, sechs oder acht CPUs gedacht. Im Durchschnitt benötigen diese Prozessoren 55 Watt, während die anderen Modelle eine Leistungsaufnahme von 75 bzw. 105 Watt haben.


Der 2,0 Gigahertz schnelle AMD Opteron 2423 HE, der AMD Opteron 2425 HE mit 2,1 GHz und der AMD Opteron 8425 HE mit ebenfalls 2,1 GHz kosten bei Abnahme von 1000 Stück durch einen Händler oder Hersteller zwischen 455 und 1514 US-Dollar. Durch den niedrigeren Stromverbrauch der HE-Varianten können die Prozessoren bei gleichbleibender Kühlung in größerer Zahl verbaut werden.

Die neuen AMD Opteron HE Prozessoren werden von Hewlett-Packard bereits in ersten Servern angeboten. IBM, Dell und andere Anbieter werden wahrscheinlich in Kürze nachziehen. AMD hat zusätzlich auch zwei neue High-End-Varianten der sechskernigen Opteron-Prozessoren vorgestellt. Die Modelle Opteron 8439 SE und Opteron 2439 SE arbeiten jeweils mit 2,8 GHz und kosten 2649 und 1019 US-Dollar.

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Bevor jetzt wieder alle jubilieren: Fürs Desktop-Segment kanns noch eine Weile dauern. Ferner werden 4-Kerner nicht einmal in Ansätzen auf dem Desktop "gebraucht". Offensichtlich erfreut sich der Opteron im Server-Segment ungebrochen guter Akzeptanz. An Mangelnder Konkurrenz aus dem Intel-Lager kann es nicht liegen.. PCO
 
@pco:"Ferner werden 4-Kerner nicht einmal in Ansätzen auf dem Desktop "gebraucht"." ist doch egal der Konsument denkt nicht er Konsumiert
 
@pco: Wie oft noch? Es geht nicht darum dass es keine Multicoreanwendungen gibt, denn die braucht es für den Sinn eines Quads gar nicht. Es reicht doch schon dass sich jede Applikation einen anderen Kern auswählen(bzw. zugewiesen) bekommt. Mehrkernsysteme machen auch bei Homeusern Sinn...
 
@bluefisch200: was wiederrum daran liegt, das windows keine applikationen an mehrere kerne verweisen kann. Windows ist im prinzip auch nur eine anwendung, welcher beigebracht werden muss, mehrere kerne zu verwenden(applikationen in mehrere kerne auszulagern). somit hat pco recht: es gibt nichtmal betreibssysteme für den heimanwender (mal linux ausgeschlossen), welche recht gut multicorefähig sind.
 
@bluefisch200: Solange das zuweisen nicht Automatisch geschied ist mir eine mehrkern CPU egal.Hab ja sogar meinen PC verkauft weil ich die Leistung nicht brauchte.


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