 Microsoft hat offenbar versucht, gegen ein russisches Portal vorzugehen, das in den letzten Monaten immer wieder Informationen zu Windows 7 an die Öffentlichkeit dringen ließ. Auch diverse Vorabversionen waren über die Website ins Internet gelangt.
Das Portal 'Wzor' musste nach Angaben der Betreiber jüngst den Hosting-Provider wechseln, weil Microsoft angeblich eine Missbrauchsmeldung an den Anbieter geschickt hat, bei dem die Seite bisher untergebracht war. Außerdem mussten diverse Informationen und Links zu geleakten Vorabversionen zumindest vorübergehend entfernt werden.
'Wzor' hat nach eigenen Angaben gute Kontakte zur russischen Niederlassung von Microsoft und Partnern des Softwarekonzerns. Das Portal, bei dem auch andere Software illegal angeboten wurde, hatte unter anderem die Fertigstellung des Internet Explorer 8 als erste Quelle vermelden können und informierte seit Monaten aktuell zur Entwicklung von Windows 7.
Zuletzt wurde angekündigt, dass man binnen kürzester Zeit nach Erstellung der finalen Ausgabe von Windows 7 bei Microsoft diese Version ins Internet stellen würde. Offenbar wollen die Redmonder mit ihrem Vorgehen gegen das Portal unter anderem einem Leak der RTM-Version von Windows 7 vorbeugen. Inzwischen ist die Seite unter einer anderen Domain wieder erreichbar.
WinFuture Special: Windows 7
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