Opera: Webserver in Opera Unite ist kein Risiko

Browser Nachdem der Browserhersteller Opera vor wenigen Wochen "Opera Unite" ankündigte, einen Webserver im Browser, häufte sich in der letzten Zeit die Kritik. Das neue Feature soll ein großes Sicherheitsrisiko darstellen.

So sagte der Chef der norwegischen Browserschmiede, Jon von Tetzchner, in einem Interview mit 'Network World', dass es der in Opera 10 enthaltene Webserver schwieriger machen wird, in Computersysteme einzudringen und nicht, wie von Sicherheitsexperten behauptet, einfacher. Sie gehen davon aus, dass Opera Unite die Angriffsfläche für Hacker vergrößert.


Laut Tetzchner ist es für die Kriminellen nicht lohnenswert, in ein einzelnes Opera-Unite-System einzudringen, da die Informationen nicht zentral an einer Stelle abgelegt sind. Dadurch, dass sie auf zahlreichen Rechnern verstreut lagern, wäre ein Einbruch in Millionen von Systemen notwendig.

Allerdings kann man die Argumentation des Opera-Chefs auch negativ auslegen. So würde eine Sicherheitslücke in Opera Unite mehrere millionen Rechner angreifbar machen. Tetzchner versprach jedoch, großen Aufwand betreiben zu wollen, um die neue Funktion so sicher wie möglich zu gestalten.

Weitere Informationen: Opera Unite

Download: Opera Unite Alpha für Windows
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Wenn des wirklich einen "Einbruch" schwieriger macht hört sich das doch eigentlich ganz gut an.
 
@Bamby: Naja, ich würde mir da keine allzugroßen Sorgen machen, da es bei allen Breitband-Kunden so oder so nicht funktioniert, da zuerst das Port-Forwarding von Port 80 am Router auf die interne IP des Conputrs umgeleitet werden muss und das schaffen 99% der User eh nicht und alle die es können sind klug genug so eine Funktion gar nicht zu nutzen...
 
@Sam Fisher: Da hat mal jemand keine ahnung... Opera Unite benutzt entweder UPnP oder einen Proxy, so dass es IMMER funktioniert.
 
@Bamby: Was reingeht, geht auch raus. Immer. "Hacker" sind auch nicht darauf angewiesen, dass Opera ihnen die Durchfahrt genehmigt.
 
"...So würde eine Sicherheitslücke in Opera Unite mehrere millionen Rechner angreifbar machen. Tetzchner versprach jedoch, großen Aufwand betreiben zu wollen, um die neue Funktion so sicher wie möglich zu gestalten..." Tja Pech wenns doch eine Lücke gibt, die nur ein paar wenige Hacker herausgefunden haben :) Ich jedenfalls bin zu FF gewechselt, da ich den ganzen Kram nicht brauche und sehe es eher als Risiko an. Je mehr drin ist im Browser, desto mehr Lücken können entstehen. Naja jedem das seine. Achja, bnutze Opera schon 10 Jahre lang , nur der eingeschlagene Weg gefällt mir nicht so ganz.


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