Frankreich: Filesharer nach Zufallsfund verurteilt

Filesharing Die französische Justiz hat einen Filesharing-Nutzer verurteilt, dessen umfangreiche Sammlung illegaler Kopien durch einen so genannten Zufallsfund aufflog. Bei dem 55-Jährigen wurde im Jahr 2006 eine Hausdurchsuchung durchgeführt, deren Anlass ein Betrugsfall war. Bei der Überprüfung seiner Rechner fanden die Ermittler 12.591 Musikdateien, 426 Filme und 16 Fernsehserien, die offenbar über Tauschbörsen heruntergeladen wurden.

Hinzu kamen, wie aus dem Urteil hervorging, zahlreiche Kopien von Software. Der Mann gestand ein, die Sammlung binnen eines Jahres unter Verwendung des eDonkey-Netzwerks zusammengetragen zu haben. Die Downloads hätten ausschließlich privaten Zwecken gedient, an eine kommerzielle Nutzung habe er nicht gedacht.

Im Gegensatz zu den USA, wo eine Filesharing-Nutzerin wegen nur 24 Songs zu einer Millionenstrafe verurteilt wurde, beließen es die Richter in Frankreich bei einer Geldstrafe in Höhe von 33.000 Dollar. Allerdings kam noch eine zweimonatige Gefängnisstrafe hinzu, die auf Bewährung ausgesetzt wurde.
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