CompuServe nach 40 Jahren komplett abgeschaltet

Zugang & Provider Der US-Internet-Konzern AOL hat das letzte Überbleibsel des Online-Pioniers CompuServe abgeschaltet. Die Schaltung von Internet-Zugängen über CompuServe Classic ist deaktiviert worden. AOL bietet in den USA zwar weiterhin einen preiswerten Schmalband-Zugang unter dem Namen an, dieser hat mit dem ursprünglichen CompuServe aber nichts zu tun. Damit geht die Zeit eines der ersten Anbieter von Internet-Zugängen nach 40 Jahren zu Ende.

1969 wurde das Unternehmen unter dem Namen Compu-Serv Network in den USA gegründet. Es bot damit schon Internet-Zugänge in einer Zeit an, in der es das World Wide Web, die heutige Killer-Applikation des Internet, noch nicht einmal in Ansätzen gab.

In den 70er Jahren ermöglichte die Firma es ihren Kunden aber bereits E-Mails zu verschicken, zu Chatten und sich in Foren auszutauschen. In den 90er Jahren trug CompuServe wesentlich mit zu einer schnellen Verbreitung von Internet-Zugängen bei. Mit seinen hohen Preisen konnte das Unternehmen aber bald nicht mehr mit den neuen Konkurrenten mithalten.

Durch die Abschaltung fallen auch die E-Mail-Konten des CompuServe Classic-Tarifs weg. Diese waren für ehemalige Kunden in Deutschland bereits der letzte Rest ihres ehemaligen Zugangsanbieters, nachdem die Mutter AOL den Dienst hierzulande schon vor einem Jahr einstellte.
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