 Zum sechsten Mal hat die Eclipse-Community heute ihr jährliches Paket ausgeliefert. Die neue Zusammenstellung trägt den Namen "Galileo" und umfasst 33 Eclipse-Projekte sowie 24 Millionen Zeilen Code - 44 Organisationen sind beteiligt.
Was als Entwicklungsumgebung für Java anfing, ist heute eines der populärsten OpenSource-Projekte. Die Produkte verschiedener Hersteller setzen auf der Plattform auf und lassen sich als Plug-In integrieren. Dazu gehören Lösungen für Modellierung, Entwicklung und Softwaretests. Zu den bekanntesten deutschen Committern gehören compeople, EclipseSource, itemis, Prosyst, SAP und Sopera.
Jedes Jahr im Juni erscheint (inzwischen zum sechsten Mal) eine neue koordinierte Version von Eclipse. Darin werden die unterschiedlichen Plug-Ins gebündelt. Für die Entwickler hat dies den Vorteil, dass die Projekte aufeinander abgestimmt sind und das teilweise aufwändige Konfigurieren entfällt.
Die neuen Funktionen in Eclipse 3.5 findet man vor allem im Detail, sind aber deshalb nicht unnütz. So lassen sich im Texteditor nun auch Blöcke vertikal markieren. Beim Anlegen eines neuen Objekts werden auf Wunsch alle dazugehörigen Konstruktoren angelegt, die dann nur noch vom Programmierer mit Inhalt gefüllt werden müssen. Fehlt eine notwendige Klasse, übernimmt die Programmierhilfe den Import.
Ebenfalls neu sind die so genannten Breadcrumbs, die im Debugging-Modus eingeblendet werden, wenn nur noch eine Zeile zu sehen ist. Sie beinhalten trotz der schmalen Ansicht alle nötigen Informationen zum Debuggen. Weiterhin gibt es einen Memory Analyzer, mit dem der Speicherverbrauch von Java-Programmen analysiert werden kann. Unter Mac OS wird nun die moderne Cocoa-Schnittstelle verwendet.
Weitere Informationen: Eclipse Galileo
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