Stau: Kapazitäten der Unterseekabel werden knapp

Breitband Laut der Beraterfirma Telegeography wird der Datenverkehr zwischen Nordamerika und Europa bis 2015 jährlich um ein Drittel wachsen. Bereits im letzten Jahr flossen im Schnitt 10 Terabit/s durch die Transatlantik-Kabel. Das Unternehmen prognostiziert für 2009 einen Mittelwert von 14 TBit/s - 2013 sollen es bereits 39 TBit/s sein. Um dies überhaupt zu ermöglichen, müssen die Betreiber der Unterseekabel bislang ungenutzte Glasfasern aktivieren und neue Wellenlängen verwenden. Spätestens im darauf folgenden Jahr müssen dann allerdings neue Kabel verlegt werden, um den 50 TBit/s Summenverkehr abfertigen zu können.

Allerdings stellt der Ausbau der Kapazitäten für die Betreiber der Unterseekabel ein finanzielles Problem dar. Bei ihnen macht sich derzeit ein so genannter Schweinezyklus bemerkbar: Durch den Internet-Boom zur Jahrtausendwende gingen zwischen 2000 und 2003 sechs neue Kabel in Betrieb - ein Überangebot war die Folge. Das drückte nicht nur die Preise, auch Insolvenzen traten auf.

Derzeit kosten 10 GBit/s Übertragungskapazität auf einer Wellenlänge etwa 14.000 US-Dollar pro Monat. Damit können die Kosten gerade gedeckt werden, erklären die Berater von Telegeography. Deshalb fehlt den Firmen nun das nötige Kapital für den Ausbau. Wie es nun weitergehen soll, verrät Telegeography nicht. Jedoch raten sie den Betreibern der Unterseekabel, mit dem Ausbau nicht zu spät zu beginnen.
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