LG Hamburg: GEMA feiert Erfolg gegen Rapidshare

Internet & Webdienste Das Landgericht Hamburg hat den Share-Hoster Rapidshare angewiesen, Download-Angebote für 5.000 verschiedene Musiktitel zu unterbinden. Geklagt hatte der Rechteverwerter GEMA.

Demnach muss das Unternehmen dafür Sorge tragen, dass Nutzer die entsprechenden Titel nicht auf die Plattform hochladen können. Eine Löschung der Datei nach Hinweisen des Rechteinhabers reiche nicht aus, heißt es in dem kürzlich ergangenen Urteil.


Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, bezeichnete das Urteil als "Meilenstein im Kampf der GEMA gegen die illegale Nutzung von Musikwerken im Internet". Es sei Bestandteil einer Strategie, beim Kampf gegen die illegale Verbreitung geschützter Inhalte im Internet gezielt gegen die Anbieter von Verbreitungs-Infrastrukturen vorzugehen.

Bei Rapidshare misst man der Entscheidung hingegen weniger große Bedeutung zu. "Wie andere Verfahren in ähnlichen Streitigkeiten mit der GEMA gezeigt haben, weichen die Einschätzungen der Gerichte teilweise stark voneinander ab. Unserer Erfahrung nach schränken Oberlandesgerichte die Entscheidungen von Landgerichten häufig wieder ein", sagte Bobby Chang, Chief Operating Officer des Betreibers.

Man tue längst mehr als das von anderen Gerichten geforderte, schütze aber gleichzeitig die Privatsphäre der User. Dennoch komme es immer wieder zu neuen Verfahren, weil sich herausstellt, dass offensichtlich kein Maßnahmenpaket langfristig verhindert, dass urheberrechtlich geschützte Werke im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden, so Chang weiter.

"Deshalb fragen wir uns, ob es nicht sinnvoller wäre zusammenzuarbeiten, um Musikliebhabern den richtigen Service zum richtigen Preis anzubieten und Musikschaffenden neue Einnahmequellen im Internet zu eröffnen? Wir sind überzeugt davon, dass sich damit die Nachfrage nach Raubkopien deutlich eindämmen ließe", erklärte er.
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bietet einfach gute musik zu günstigen preisen an und macht das auch publik. dann werden auch viele leute darauf zurückgreifen.
 
@MourneProof: "Deshalb fragen wir uns, ob es nicht sinnvoller wäre zusammenzuarbeiten, um Musikliebhabern den richtigen Service zum richtigen Preis anzubieten und Musikschaffenden neue Einnahmequellen im Internet zu eröffnen? Wir sind überzeugt davon, dass sich damit die Nachfrage nach Raubkopien deutlich eindämmen ließe", erklärte Bobby Chang, Chief Operating Officer des Betreibers.
 
@MourneProof: Jup und durch den virtuellen / elektronischen Vertrieb würden die Künstler nicht weniger verdienen, da ja andere Vertriebskosten eingespart werden können.
 
@MourneProof: ich kann es nur nochmal sagen! napster! 10euro pro monat, und man kann laden soviel man will. Nutze es seit langem und kenne viele, die es auch nutzen. Wenn DRM nervt, einfach entdrmen, da gibt es sogar legale Lösungen!!! Streßfrei, gut und vorallem LEGAL. Sowas wünsche ich mir noch für Filme und Serien. Und ich bin restlos glücklich.
 
@MourneProof: gema, gez - alles nur eine lizenz zum geld drucken, nix weiter. wenn ich allein schon diese fadenscheinigen begründungen höre, bzw. lese, könnte ich mich jedesmal vor lachen wegschmeißen. allein schon auf mediageräte eine gema-abgabe zu legen ist eine riesengroße verarschung. da kann man nur noch mit dem kopf schütteln...


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