YouTube: Verluste doch nicht so hoch wie befürchtet

Musik- / Videoportale Anfang April sorgte der Finanzdienstleister Credit Suisse für Aufsehen, als er eine Prognose veröffentlichte, in der davon die Rede war, dass das Videoportal YouTube im laufenden Jahr Verluste von 471 Millionen US-Dollar einfahren würde. In einer aktuellen Einschätzung kommt die Beratungsfirma RampRate nun zu dem Ergebnis, dass frühere Prognosen zu den Verlusten des Videoportals zu hoch angesetzt waren. Statt 471 Millionen US-Dollar sieht RampRate demnach 'nur' einen Verlust von 174,2 Millionen US-Dollar.

Google, das seit Ende 2006 im Besitz des Videoportals ist, hält sich bislang bedeckt, wenn es um die Einnahmen und Ausgaben von YouTube geht. Ein Sprecher des Internet-Dienstleisters bestätigte lediglich, dass das Portal bislang nicht profitabel ist, Google also tatsächlich Verluste damit einfährt.

Wie hoch diese allerdings sind, lässt sich nicht mit genauer Sicherheit sagen. Dies liegt in erster Linie daran, dass nicht bekannt ist, wie hoch die Kosten sind, die für Google durch die Speicherung und Auslieferung der Videos anfallen. Mittlerweile erprobt YouTube auch in Deutschland Werbung vor bestimmten Videos, um damit Geld zu verdienen.
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