Einigung auf Urheberrechtsabgabe für USB-Sticks

Wirtschaft & Firmen Die Industrie hat sich mit den Rechteverwertern über die Gestaltung einer Urheberrechtsabgabe auf USB-Sticks und Flash-Speicherkarten geeinigt. Das teilte der Informationskreis AufnahmeMedien (IM) mit. Wie der Branchenverband ausführte, werden zukünftig 10 Cent für jedes verkaufte Produkt an die Verwertungsgesellschaften abgeführt. Die Pauschale gilt unabhängig von der jeweiligen Kapazität der Speichermedien. Weitere Einzelheiten der Vertragsgestaltung werden allerdings noch ausgearbeitet.

"Mit diesem Ergebnis ist es beiden Seiten erstmals gelungen, das neue Vergütungssystem in vernünftiger Art und Weise in die Praxis umzusetzen, wie dies der Gesetzgeber neu geregelt hat", erklärte Rainald Ludewig, Vorsitzender des IM und Chefjustiziar bei Panasonic.

Das Ergebnis sei ausgewogen und trage sowohl den Ansprüchen der Urheber als auch der Industrie Rechnung. "Ich hoffe, dass diese Vereinbarung eine Vorreiterrolle bei allen noch streitigen Verfahren einnehmen wird", so Ludewig weiter.
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