Iran-Krise: Google und Facebook sprechen persisch

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google hat wegen der Protestbewegung im Iran in den letzten Tagen die Arbeit an einem Übersetzungs-Tool für die persische Sprache beschleunigt. Nun steht eine entsprechende Funktion über den Google Translate-Dienst zur Verfügung. Texte und Webseiten können hier vom Persischen ins Englische und andersherum übersetzt werden.

"Angesichts der aktuellen Lage im Iran halten wir es für besonders wichtig, dass der Start nun erfolgen konnte", teilte Franz Och, Leiter der Forschungsabteilung bei Google im Firmenblog mit. Die Kommunikation mit Menschen in anderen Teilen der Welt werde so vereinfacht - auch wenn maschinelle Übersetzungen nicht perfekt sind.

Da die herkömmlichen Medien im Iran fast ausnahmslos unter staatlicher Kontrolle stehen, hat sich das Internet zum wichtigsten Kommunikationskanal der Protestbewegung entwickelt. Vor allem der Mikro-Blogging-Dienst Twitter nimmt dabei eine zentrale Rolle bei der Organisierung von Demonstrationen ein.

Aber auch andere Web 2.0-Dienste spielen eine wichtige Rolle. Deshalb veröffentlichte auch Facebook eine Beta-Version seines Social Networks in persischer Sprache. Wie das Unternehmen mitteilte, habe man dabei Unterstützung von über 400 Mitgliedern erhalten, die selbst persisch sprechen. Ohne diese hätte man die Übersetzung in dem kurzen Zeitraum nicht geschafft.
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