Standard für 3D-Internet ist früh in der Diskussion

Aktuell beraten am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt 80 Entwickler aus 17 Ländern über die Gestaltung von Standards für ein dreidimensionales Web.

Heutzutage ist die Darstellung von Inhalten noch zweidimensional und besteht aus Texten, Bildern und Videos. Aktuell arbeitet bereits eine Reihe der großen Web-Anbieter, wie Google oder Adobe, an dreidimensionalen Anwendungen für ihre Dienste.


"3D wird ein entscheidender Technologiebaustein in zukünftigen Internet-Anwendungen sein", ist sich Johannes Behr vom Fraunhofer IGD sicher. "Zurzeit existieren nur Insellösungen einzelner Anbieter. Um den Austausch und die Langlebigkeit von Daten zu gewährleisten müssen offene Standards geschaffen werden."

Noch vor Beginn einer neuen Technologie an einem einheitlichen Standard zu arbeiten, sei eine große Herausforderung. Hat doch die Geschichte mehr als ein Beispiel, wie lange um eine Standardisierung bei bereits auf dem Markt eingeführten Produkten gerungen wurde.

Um zu verhindern, dass es auch beim zukünftigen Internet zu solchen Reibungsverlusten kommt arbeiten die Teilnehmer der Konferenz bereits jetzt an einer Standardisierung und stellen sich gegenseitig Ihre Entwicklungen und Forschungsergebnisse vor.

Ziel der Bemühungen um das "Web 3D-Forum" ist es, einen Standard und Software frei von Rechten und Lizenzgebühren verfügbar zu machen, die als Basis für die künftigen Entwicklungen dienen kann. Dabei geht es vor allem darum, den schon in vielen 3D-Anwendungen verfügbaren X3D-Standard für zukünftige Anforderungen auszubauen, hieß es.
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ich will mich nicht durch eine dreidimensionale webseite klicken.
 
@moniduse: Wirst du nicht müssen. Du mußt dir nur eine 3D-Brille und Handschuhe anziehen und dann kannst du das Internet mit den Händen in einem virtuellen 3D-Raum bedienen *würg* ^^
 
Wäre schön wenn die erstmal die Standards des heutigen webs ordentlich durchbringen, denn es kann nicht sein das jedes mal wenn ne neue Firefox Version kommt erstmal wieder Patches geschrieben werden müssen nur damit bereits seit Monaten laufende Projekte weiterhin funktionieren. Bzw. muss man ja heutzutage schon für jeden Browser ein eigenes Layout erstallen damit die Seite später auch überall gleich aussieht.
 
Wenn die Internet-Anwendungen immer mehr an Daten zulegen, welche übertragen werden müssen, wird einem irgendwann das DSL 16000 wohl so vorkommen, wie einst die 56k.
 
@Sehr-Gut: da die 3D Anwendungen im Browser gerendert werden sind sie im endeffekt kleiner als wenn du das als Flash/Bild/Video hast ! Im Endeffekt wird sich das von der Größe her (wenn man es nicht übertreibt) nicht von jetzigen Webseiten unterscheiden !


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