Seit wenigen Tagen verkauft Palm in den USA sein neues Smartphone "Pre", dass von vielen als ernste Konkurrenz zu Apples iPhone bezeichnet wird. Erst kurz vor dem Marktstart wurde bekannt, dass man es auch mit iTunes synchronisieren kann.
Die Entwickler hatten sich bis zum Schluss bedeckt gehalten, vermutlich aus Angst, Apple könnte Änderungen an iTunes vornehmen, die die Synchronisierung beeinflussen. Offenbar war diese Sorge berechtigt, denn Apple hat seine Support-Seiten mit einem Hinweis aktualisiert, der genau in diese Richtung geht.
Palm Pre
Unter dem Titel "iTunes: About unsupported third-party digital media players" erklärt Apple, dass die Hard- und Software so entwickelt wurde, dass eine nahtlose Integration möglich ist. Man ist sich bewusst, dass es auf dem Markt diverse Endgeräte gibt, die mit iTunes synchronisiert werden können. Apple stellt klar, dass man dafür keinen Support leistet, da die Software im Laufe der Zeit verändert wird und es somit zu Problemen kommen kann.
Zwar wird das Palm Pre mit keinem Wort erwähnt, doch es sollte klar sein, welche Beweggründe Apple für dieses Support-Eintrag hatte. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Apple ein Update für iTunes veröffentlicht, mit dem das Protokoll zur Synchronisierung verändert wird, so dass die Geräte von Drittherstellern vor verschlossenen Türen stehen.
Im Entwickler-Team von Palm findet man diverse ehemalige Apple-Mitarbeiter. Auch der Chef des Unternehmens, Jon Rubinstein, war früher bei Apple angestellt. Er gilt als einer der Väter des iPods. Das nötige Know-How für die iTunes-Synchronisation ist bei Palm also defintiv vorhanden.

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