Zu hohe Kosten: Moore'sches Gesetz 2014 ungültig

Prozessoren Das Moorsche Gesetz könnte 2014 seine Gültigkeit verlieren. Glaubt man den Marktforschern von iSuppli, liegt das vor allem an den steigenden Produktionskosten. Bislang nahm man an, dass irgendwann eine physikalische Grenze erreicht wird. Moore's Law geht auf den Mitbegründer von Intel zurück, Gordon Moore. Es besagt, dass sich die Anzahl der Transistoren, die sich in einem integrierten Schaltkreis unterbringen lassen, alle zwei Jahre verdoppelt. Inzwischen gilt diese Faustregel der Halbleiterindustrie fast vier Jahrzehnte, doch schon bald soll damit Schluss sein.

Laut iSuppli werden die Kosten für die Entwicklung der Chips so hoch sein, dass der Fortschritt verlangsamt wird. Vor allem die für die Produktion benötigte Ausrüstung soll die Unternehmen an ihre finanziellen Grenzen bringen. Bis 2014 wird man im 18-Nanometer-Verfahren produzieren - kleiner wird es dann erstmal nicht, erklärte Led Jelinek von iSuppli.

Will man noch kleinere Strukturen produzieren, so wird die Ausrüstung der Hersteller zu teuer. Die Kosten können nicht mehr durch die Produktivität dieser Ausrüstung bei der zu erwartenden Lebenszeit aufgewogen werden. Die Produktion in noch kleinen Verfahren wird definitiv kommen, so iSuppli, allerdings nicht mehr mit der gleichen Geschwindigkeit, wie es das Moorsche Gesetz vorsieht.
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