China rudert zurück: Filtersoftware nur optional

Internet & Webdienste Letzte Woche wurde bekannt, dass in China künftig nur noch Computer verkauft werden dürfen, auf denen eine Filtersoftware vorinstalliert ist. Damit will man in erster Linie Minderjährige vor "schädlichen Inhalten" schützen. Wie die Kollegen von 'TG Daily' nun berichten, rudert die chinesische Regierung nach heftigen Protesten gegen die Filtersoftware zurück. Demnach soll die Software, die auf den Namen "Green Dam-Youth Escort" hört, nicht mehr verpflichtend, sondern lediglich auf freiwilliger Basis eingesetzt werden.

Die umstrittene Filtersoftware werde zwar auf neuen Computern mit ausgeliefert, die Nutzer hätten jedoch die Wahl, ob sie das Programm zum Filtern von "schädlichen Inhalten" wie Gewalt oder Pornografie einsetzen wollen, oder nicht. Mittlerweile wurde auch von einem Sprecher des chinesischen Wirtschaftsministeriums bestätigt, dass die Software lediglich optional angeboten wird.

Während die chinesische Regierung erklärte, dass die Software wie bereits erwähnt genutzt werden soll, um die Bürger vor schädlichen Inhalten zu schützen, sind sich die Gegner der Filtersoftware sicher, dass man damit in erster Linie Inhalte aus dem Ausland sowie regierungskritische Websites blockieren wollte.
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