Schweizer Post scannt Briefe - Zustellung via E-Mail

Internet & Webdienste Die Schweizerische Post hat eine neue Dienstleistung in ihr Angebot aufgenommen. Wer viel unterwegs ist, kann sich seine Briefe einscannen lassen und bekommt sie dann via E-Mail zugestellt. Dafür müssen die Briefe aber auch geöffnet werden.

Wer den Swiss Post Box getauften Dienst nutzen möchte, muss dem Unternehmen vertrauen. Die Briefe werden per Nachsendeauftrag in ein Scanzentrum der Schweizerischen Post geschickt. Da wird zuerst nur der Umschlag eingescannt. Der Kunde kann dann beurteilen, ob es ihm wichtig ist, den Inhalt sofort zu erfahren. Ein Mitarbeiter öffnet den Brief und scannt ihn dann ein.


Das eingescannte Schreiben landet anschließend im PDF-Format im Posteingang des Kunden. Das Unternehmen versichert, dass das Postgeheimnis sowohl für die Briefe als auch für die digitalisierten Schreiben gilt. So wird das Postfach nach den gleichen Sicherheitsstandards abgesichert, wie auch beim Onlinebanking.

Bislang kann der neue Dienst lediglich in der Schweiz und in Deutschland genutzt werden. Pro Monat fallen 19,90 Schweizer Franken an, umgerechnet etwa 13 Euro. Später sollen dann auch Nutzer in Frankreich, Italien und Österreich von der neuen Dienstleistung Gebrauch machen können.
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Wow das hört sich toll an. Solange man selber entscheiden kann welche Briefe geöffnet werden ist das ne feine Sache wie ich finde! Ich denke wenn das viele Leute nutzen werden müssen aber ein paar neue Arbeitsplätze geschaffen werden :)
 
@bigbasti87: Trotzdem garantiert das leider nicht die Sicherheit des Postgeheimnisses. Das Unternehmen kann da so gute Regeln und Vorsätze haben wie es will, am Ende liegt es bei dem Mitarbeiter, ob er Kopien anfertigt etc. So wichtig kann keine Post sein nach meiner Meinung. Wichtige Geschäftspost lässt man sich heutzutage, wenn man viel unterwegs ist, eh per Fax oder Mail senden. Und selbst Fax kann heut zu tage schon auf Email gesendet werden
 
@bigbasti87: Würde das hier eingeführt, würde ein Großteil wegen Verletzung des Datenschutzes rumheulen. Natürlich nicht handeln, aber heulen.
 
Die Idee ansich ist weltklasse. Bedenken hätte ich "nur" bei der Sicherheit. Kein Unternehmen kann 100%ig für all seine Mitarbeiter ein Versprechen geben. Wenn ich den "falschen" Brief vom "falschen" Mitarbeiter öffnen lassen würde, könnte da allerhand Schaden entstehen. Mein Fazit: Gute Idee und im Augenblick wohl auch die bestmögliche Umsetzung, nichts desto trotz bleiben bei mir "leichte" Bedenken über. Gruß
 
@Spacetravel: Sehe ich auch so. Vor allem arbeiten da keine hochbezahlten Spitzenkräfte, sondern eher frustrierte Bürger, die arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten...


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