Betrüger kauften eigene Songs bei iTunes & Amazon

Recht, Politik & EU In Großbritannien hat die Polizei zehn Personen verhaftet, die einer kriminellen Gruppe angehören sollen. Sie sollen Kreditkartenbetrug durch die Verwendung von Musikplattformen verschleiert haben.

Wie die britische Tageszeitung 'Guardian' berichtet, waren die mutmaßlichen Täter wohl im Besitz einer ganzen Reihe von gültigen Kreditkartennummern. Allerdings empfanden sie es wohl als zu gefährlich, direkt Geld von den zugehörigen Konten abzuheben - also wurden sie kreativ.


Nach Angaben der Ermittler spielten sie einige eigene Songs ein und ließen diese über ein Unternehmen aus den USA auf den Musikplattformen iTunes und Amazon platzieren. Anschließend nutzten sie die fremden Kreditkartendaten, um die Stücke möglichst oft zu kaufen.

Binnen fünf Monaten generierten sie so einen Umsatz von rund 750.000 Dollar, an dem sie von den Musikanbietern beteiligt wurden. Ermittler von Scotland Yard und dem FBI kamen ihnen aber auf die Schliche. Gestern schlugen die Ermittler mit 60 Beamten zu und verhafteten sieben Männer und drei Frauen aus London, Birmingham, Kent und Wolverhampton.
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Eins muss man den Betrügern aber lassen, die Idee ist nicht schlecht:)
 
[re:1] Memfis am 12.06.09 13:40 Uhr
(-14
@thomasrv123: Kreatuv ja, aber trotzdem dumm. Ich meine selbst die absoluten Chartbreaker erreichen innerhalb von fünf Minuten keinen Umsatz von 750.000$
 
@Memfis: Darum steht da ja auch "Monaten"
 
@DennisMoore: jz flament ihn doch nicht so nur weil er sich mal verlesen hat, kann schließlich jedem von uns mal passieren
 
@thomasrv123: die Idee war gut, allerdings müsste es den Anbietern schnell seltsam vorkommen, weil: 1. Eine unbekannte Band hohe Umsätze erzielt 2. Leute immer alle Lieder / Alben mehrfach kaufen oder die Band verdammt viele Titel 'geschrieben' hat. ___Meines erachtens wäre es unauffälliger gewesen, wenn sie irgendwo Bilder teurer Verkauft hätten z.B. auf www.istockphoto.com


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