Intel: Atom N270-Nachfolger frühestens im Oktober

Prozessoren Der Chiphersteller Intel wird das Nachfolge-Modell zu seinem Netbook-Prozessor Atom N270 frühestens im Oktober auf den Markt bringen. Das berichtete das Branchenmagazin 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen in der Industrie.

Der Atom N450 soll den Prozessor dann ersetzen. Dabei handelt es sich um eine CPU mit einem Kern, die in 45-Nanometer-Bauweise produziert wird. In den Chip sind dann bereits verschiedene Northbridge-Funktionen integriert.


Der Atom N450 wird den Angaben zufolge mit dem Chipsatz NM10 zusammenarbeiten, der unter dem Codenamen "Tiger Point" entwickelt wird. Letzte Bestellungen für den N270 will Intel im ersten Quartal 2010 entgegennehmen. Binnen des ersten Halbjahres wird die Herstellung dann komplett eingestellt.

Der N270 ist der wohl am häufigsten in Netbooks eingesetzte Prozessor Intels. Das mit 1,6 Gigahertz getaktete Produkt verfügt über eine Stromaufnahme von 2,5 Watt. Die Markteinführung erfolgte im vergangenen Jahr.
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Dann wird man wohl bei Intel auch schon mal überlegt haben, welche "Daumenschrauben" man den Kaufwilligen dieses Prozessors anlegt (Displaygrösse bei Netbooks usw.) damit die das Ding überhaupt kaufen können.
 
@drhook: Die haben eben das Problem, dass der Atom so günstig verkauft wird, dass sie damit kaum mehr gewinn machen, wenn sie die Preise jedoch erhöhen steigen andere Firmen auf AMD oder VIA Prozessoren um. Und wenn jetzt auch noch in größeren Notebooks Atom Prozessoren verbaut werden würden, so hätte man noch weniger Einnahmen, also ich finde diese Einschränkungen zwar auf den ersten Blick übertrieben, aber ohne diese würde Intel schnell pleite gehen
 
@gigges: Pleite gehen würden die ohne diese Einschränkungen wohl nicht, aber vielleicht investieren die dann nicht mehr so viel Geld in die Entwicklung von Prozessoren, die wenig Strom verbrauchen.
 
"In den Chip sind dann bereits verschiedene Northbridge-Funktionen integriert." Ich bin ja mal gespannt inwiefern das die Produktion von Chipsätzen durch Dritthersteller beeinträchtigt. Beispielsweise die ION Plattform ist Intel ja sowieso ein Dorn im Auge.
 
Die sollen erstmal nen vernünftigen Chipsatz programmieren der auch dei Stromsparpontentiale der CPU's gerecht wird. Immer nur neue CPU's während die "alten" nicht "genutzt" werden. Die Atom 230 oder 330 sind doch gerade dabei (z.B,. mit dem ION Chipsatz) echt attraktiv zu werden.


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