USA fürchten Gefahr durch Online-Karten-Dienste

Internet & Webdienste Online-Karten-Dienste erfreuen sich derzeit größter Beliebtheit. Trotzdem, oder gerade deshalb, geraten die Dienste jedoch immer wieder in Kritik. In den USA bangt man wegen Google Maps & Co. sogar um die nationale Sicherheit. Grund für die neuerlichen Diskussionen über Online-Karten-Dienste sind die teilweise recht detailreichen Aufnahmen, die dort zu sehen sind. Auslöser der jüngsten Debatte waren dabei Bilder von US-Atomkraftwerken, von denen befürchtet wird, dass sie von Terroristen für Anschläge genutzt werden könnten.

Bereits im März sorgte der republikanische Abgeordnete Joel Anderson für Aufsehen, als er einen Gesetzesentwurf vorlegte, der vorsieht, dass bestimmte Gebäude nicht in den Online-Karten-Diensten angezeigt werden dürfen, oder zumindest unkenntlich gemacht werden sollen.

Auch heute noch hält er daran fest, dass Atomkraftwerke, Schulen, Kirchen und Regierungsgebäude sowie medizinische Einrichtungen künftig nicht mehr über Karten-Dienste zu sehen sind. Bei Google Maps wurden einige Gebiete bereits unkenntlich gemacht - dabei handelt es sich unter anderem um US-Militäranlagen und verschiedene Kernkraftwerke.
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