China: Microsoft kritisiert verschärfte Internet-Filter

Internet & Webdienste Die von der chinesischen Regierung erlassene Vorgabe, dass alle neuen PCs mit einer Web-Filtering-Software ausgeliefert werden müssen, ist nach Auffassung von Microsoft höchst problematisch, weil sie die Freiheit der Nutzer einschränkt. Microsoft lies gegenüber der Nachrichtenagentur 'AFP verlauten, dass die Verfügbarkeit von Jugendschutzsoftware für Eltern zwar in aller Welt wichtig sei, gleichzeitig aber der freie Fluss von Informationen und eine uneingeschränkte Internet-Nutzung möglich sein müssen.

Die in China nun vorschriftsmäßig mit zu liefernde Software soll die Nutzer vor allem vor pornografischen Inhalten aus dem Internet schützen, so die Begründung für die neue Vorschrift der Regierung. Der Lieferant der Software stellte klar, dass es den Anwendern überlassen bleibt, ob sie die Software installieren oder nicht.

Microsoft schloss sich anderen Kritikern an, und unterstützt deren Forderung nach einem vorsichtigen Abwägen von Themen wie Meinungsfreiheit, Privatsphäre, Systemzuverlässigkeit und Sicherheit. China verlangt die Mitlieferung der Jugenschutzsoftware ab 1. Juli 2009.
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