DefCon-Gründer wird Berater der US-Regierung

Personen aus der Wirtschaft In den USA gehört nun ein ehemaliger Hacker zum engsten Beraterstab des US-Heimatschutzministeriums. Gestern wurde Jeff Moss, der unter dem Pseudonym "Dark Tangent" bekannt wurde, vereidigt. Moss gehört nun dem Homeland Security Advisory Council (HSAC). Einen Namen machte er sich als Gründer der Hacker-Kongresse "DefCon" und "Black Hat". Wie Moss gegenüber dem US-Magazin 'Wired' ausführte, sei er überrascht gewesen, als man ihn vor drei Wochen über die Berufung informierte.

Die Entscheidung der Regierung stimme ihn aber positiv. "Es sieht für mich so aus, als ob sie wirklich nach frischem Blut suchen", sagte er. Seine Kenntnisse über die Szene und seine Vergangenheit dürften dafür sorgen, dass die IT-Sicherheits-Maßnahmen des Heimatschutzministeriums einem kritischen Blick unterworfen werden.

Der 39-Jährige begann seine Hacker-Karriere in seiner Schulzeit. Anfangs war er als so genannter Phreaker aktiv und nutzte wie viele andere Schwachstellen im Telefonnetz, um kostenlos Gespräche zu führen. Später gab er illegale Aktivitäten auf, nachdem in seinem Umfeld andere Hacker ins Gefängnis kamen.

Moss studierte Anfangs Jura, wechselte aber schon nach kurzer Zeit zur Informatik. 1993 gründete er schließlich den DefCon-Kongress, um seine Freunde und Kontakte aus der Szene zusammenzubringen und sich mit ihnen auszutauschen. Die Veranstaltung gilt heute als wichtigste ihrer Art.
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