BenQ setzt auf Android - plant Netbook & Handy

Linux Nachdem Ende Mai bekannt wurde, dass der Handy-Hersteller Motorola ein eigenes Smartphone auf Basis von Googles Android-Plattform plant, hat sich nun ein weiteres Unternehmen dem Trend hin zu Googles Handy-Betriebssystem angeschlossen.

Im Rahmen der IT-Messe Computex, die vom 2. bis 6. Juni in Taipeh stattfindet, hat der taiwanische Hardware-Hersteller BenQ angekündigt, ebenfalls auf den Android-Zug aufzuspringen. Erste Produkte hat das Unternehmen dabei für das kommende Jahr angekündigt. Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt.


Wie der Branchendienst 'DigiTimes' meldet, plant das Unternehmen dabei nicht nur ein eigenes Android-Smartphone, sondern auch ein Netbook auf Basis des Google-Betriebssystems. Peter Chen, General Manager des Technology Product Center bei BenQ erklärte, dass man zu diesem Zweck aktuell verschiedene Lösungen von Intel und Qualcomm genauer unter die Lupe nimmt.

Dem Softwaregiganten Microsoft wird BenQ jedoch trotz eigener Android-Produkte nicht abschwören. Wie Chen erklärte, wird man noch im vierten Quartal dieses Jahres erste Produkte mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 auf den Markt bringen. Genaue Angaben hierzu stehen jedoch noch aus.
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ist BenQ nicht pleite gegangen?
 
@Homner4: Du meinst die Handy Sparte BenQ-Siemens.
 
@njinok: Und das auch nur in Deutschland. Im asiatischen Raum produziert BenQ nach wie vor Handys, nur halt ohne das "Siemens" im Namen. Eigentlich sollte die Heuschrecken-Geschichte von damals doch weitreichend bekannt sein *wunder*
 
@njinok: Was aber heißt, dass sobald der Name auftaucht, sehr oft keine guten Erinnerungen damit verbunden sind. Wenn ich BenQ wäre, würde ich eine Tochterfirma das machen lassen.
 
@borizb: Nicht ganz umsonst hat Benq selbst seither keine Handys mehr in Deutschland auf den Markt gebracht. Das war damals noch schlimmer als die letzte Nokia-Geschichte. Ich glaube, die tun auch gut daran, in Deutschland mit ihren Produkten den Ball sehr flach zu halten.


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