Wine 1.1.23 - Windows-Laufzeitumgebung für Linux

Linux Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung, die die Ausführung von Windows-Applikationen unter Linux und anderen POSIX-kompatiblen Systemen ohne spürbare Performanceverluste ermöglicht. Die Liste der unterstützten Programme wächst stetig.

Zu den unterstützten Anwendungen zählen zum Beispiel Adobe Photoshop, Microsoft Office und Internet Explorer, aber auch einige 3D-Spiele, die sogar im Vollbildmodus ausgeführt werden können. Nicht implementierte Programmbibliotheken lassen sich bei Bedarf aus einer bestehenden Windows-Installation nachladen.

Laufzeitumgebung Wine
Der nur für Windows erhältliche Editor PSPad mit Hilfe von Wine unter Linux

Die ersten Schritte machte Wine Anfang der 90er Jahre. Damals war nur die API von Windows 3.1 enthalten. Da inzwischen mehrere unterschiedliche Versionen des Microsoft-Betriebssystems verfügbar sind und die Programmierschnittstellen meist nicht öffentlich dokumentiert werden, war die Entwicklung laut Herstellerangaben mit hohem Aufwand verbunden.

Changelog:
  • Support for registering MIME types with the Linux desktop.
  • FBO mode is now the default for Direct3D.
  • Support for COM proxy delegation.
  • Improved support for the Mingw cross-compile.
  • Proper fullscreen mode for the virtual desktop.
  • Various bug fixes.

Website: winehq.org

Lizenztyp: LGPL/Kostenlos
Download: Wine 1.1.23 für Linux (14,7 Mb)
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"Support for registering MIME types with the Linux desktop." nice :) Das mit "ohne spürbare Performanceverluste", naja nicht spürbar ist relativ..^^ Aber dennoch schön, dass es Wine gibt :)
 
@Ensign Joe: bei manchen anwendungen schon. aber es gibt auch sehr viele anwendungen, die unter wine bei linux schneller laufen als nativ unter windows. und das sollte manchen zu denken geben...
 
Würde die Industrie mehr auf Linux eingehen sowohl programmtechnisch als auch spieletechnisch, wäre Linux um einiges beliebter :-)
 
[re:1] TiKu am 06.06.09 00:56 Uhr
(+3
@my_R: Wäre Linux um einiges beliebter, würde die Industrie mehr auf Linux eingehen sowohl programmtechnisch als auch spieletechnisch.
 
@my_R: Das dreht sich natürlich immer im Kreis. Wenn kaum wer da ist, der solche Produkte kaufen würde, dann lohnt es sich kaum dafür Programierer, Zeit und schlussendlich Geld aus zu geben. Die meisten Firmen werden wohl wirtschaftlich denken und nicht sagen "komm wir machen das auch für Linux, Mac und Solaris usw... wir werden sicherlich in ein paar Jahren davon ein paar Einheiten absetzen können" Ich würde mir auch mehr Linux Support wünschen... nur wir User müssen hier den ersten Schritt tun.


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