Innenminister beschließen Verbot von "Killerspielen"

Recht, Politik & EU Die derzeit tagende Innenminister-Konferenz von Bund und Ländern hat sich auf ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von gewaltbeherrschten Spielen in Deutschland verständigt. Das Verbot der Games soll schnellstmöglich in ein Gesetz gegossen werden, berichtet die Tageszeitung 'Die Welt'. Die Debatte auf der Konferenz soll demnach stark von den Eindrücken des Amoklaufs von Winnenden bestimmt gewesen sein. Vor dem Hintergrund einer möglichen vergleichbaren Tat sei das Verbot so schnell wie möglich umgesetzt werden, hieß es.

"Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ist ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen", heißt es in dem Beschluss.

Uwe Schünemann (CDU), Innenminister von Niedersachen, betonte gegenüber der Zeitung, dass solche Spiele die Hemmschwelle zur Gewalt sinken lassen. Die Amokläufer der letzten Jahre hätten sich vor ihren Taten immer wieder mit ihnen beschäftigt. Möglichst noch vor der Bundestagswahl soll eine entsprechende Gesetzesänderung durchgedrückt werden.

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