Intel und Psion beenden Streit um "Netbook"-Marke

Recht, Politik & EU Der Chipgigant Intel und das kanadische Unternehmen Psion haben ihren monatelangen Rechtsstreit um die Marke "Netbook" nun beigelegt. Wie die beiden Unternehmen vor Kurzem mitteilten, haben sie sich "friedlich geeinigt". Details zur außergerichtlichen Einigung wollten die beiden Unternehmen nicht nennen. Psion teilte lediglich mit, dass man die Markenrechte am Begriff "Netbook" zurücknehmen werde und es somit allen Unternehmen erlaubt ist, den Begriff für ihre eigenen Produkte zu verwenden.

Der Streit zwischen Intel und Psion geht bis ins vergangene Jahr zurück. Im Dezember 2008 hatte das kanadische Unternehmen für Aufsehen gesorgt, als es zahlreiche Anbieter und Hersteller, die den Namen "Netbook" verwenden, eine Unterlassungserklärung zukommen ließ. Diesen Begriff hatte sich Psion bereits Jahre zuvor schützen lassen.

Auf die Unterlassungserklärung von Psion antwortete Intel mit einer Klage, in der man dem Unternehmen vorwarf, die Marke seit Jahren nicht mehr zu verwenden. Aus diesem Grund beantragte der Chiphersteller eine Löschung der Marke. Noch im März forderte Psion daraufhin Schadenersatz in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar von Intel.
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