Windows 7: GPUs beschleunigen Video-Übertragung

Windows 7 Der Software-Konzern Microsoft hat gestern ein weiteres Feature von Windows 7 demonstriert, mit dem die Aufarbeitung von Videos für die Nutzung auf portablen Geräten beschleunigt werden soll.

Das Betriebssystem greift dabei automatisch auf eventuell vorhandene Grafikchips zurück. Murray Vince, General Manager der OEM Division, demonstrierte dies laut dem Magazin 'Bit-Tech' anhand von Nvidias Ion-Plattform für Netbooks auf einer Veranstaltung des GPU-Herstellers im Vorfeld der Computex-Messe.


Zwei Netbooks erhielten dabei die Aufgabe, einen hochauflösenden Film auf einen Sony Walkman-Player zu kopieren. Das Ion-System, in dem Intels Atom-Prozessor mit einem GeForce 9400M-Grafikprozessor verbunden ist, erledigte dies fünfmal schneller als ein herkömmliches Netbook mit Atom und integrierter Grafik von Intel.

Dabei kam keine spezielle Software zum Einsatz. Der Kopiervorgang wurde lediglich über den Windows Explorer angestoßen. Im Hintergrund schaltete sich dabei automatisch die DirectX-API ein und unterstützte den Vorgang durch die Bereitstellung von GPU-Ressourcen.
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Woher weiss das OS was für ein Zielformat das Kleingerät unterstützt? Genial wäre es, wenn sowas auch mit Geräten wie der PSP funktionieren würde. Aber davon darf man wohl nur träumen und man wird um Drittsoftware nicht herum kommen.
 
[re:1] mil0 am 02.06.09 11:08 Uhr
(+2
@JTR: das wird windows wohl können, wenn es schon auf dein sony walkam ging, der vermutlich das gleiche zielformat wie die sony psp unterstützt.windows 7 ist ziemlich gut darin, treiber und informationen über geräte von anderen herstellern herunterzuladen. sobald du einen walkman-player an windows 7 steckst siehst du einige nützliche informationen in systemsteuerungsunterpunkt "geräte und drucker"...sogar das passende bild wird eingefügt,damit du nicht lange herumlesen musst.
 
@JTR: Auf den meisten Geräten findet sich eine kleine Datei in der alles steht. Da stehen z.B. die unterstützden Videoformate, die maximale Auflösung, maximale FPS, maximale Bitrate. Welches Audioformat usw... Die Hersteller arbeiten hier mit Microsoft zusammen, damit man sich theoretisch um nichts mehr kümmern muss. Wenn man mit dem Mediaplayer z.B. so nen MP3 Player synchronisiert, wird die info-Datei ausgelesen und der Mediaplayer wandelt es ins richtige Format (kann man abstellen). Für Albumcover werden dann .ALB dateien erzeugt, die in einem extra Ordner auf dem Player abgelegt werden. Also komplett anders, als würde man nur mit dem Windows Explorer kopieren. Dank dieser Info Dateien werden die Dateien quasi auf dem gerät "installiert" und nicht nur kopiert. Daurch funktioniert auch alles perfekt. Videos werden richtig abgespielt und Albumcover angezeigt. Ich finds super. Bald wird man für die ganzen Geräte wahrscheinlich keine Extra software mehr brauchen. Das kann dann alles Windows.
 
Die Videos werden nicht einfach nur kopiert, sie werden transcodiert (d.h. in ein anderes Format umgewandelt), das steht auch so im Text von bit-tech.net. Die Umwandlung ist auch der rechenintensive Teil, nicht das kopieren.
 
@Aspartam: Das sollte auch hier in der News stehen, sonst bekommt man den Eindruck es ginge nur um das Kopieren....


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