Hewlett-Packard baut 5.700 Stellen in Europa ab

Wirtschaft & Firmen Bereits am Donnerstag hat der Computer-Hersteller Hewlett-Packard angekündigt, 5.700 Mitarbeiter in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) zu entlassen. Der Stellenabbau soll über die nächsten zwei Jahre erfolgen.

In der genannten Region beschäftigt das Unternehmen aktuell rund 80.000 Mitarbeiter. Am stärksten vom Stellenabbau getroffen werden die Standorte Deutschland und Schottland. Hier betreibt das Unternehmen Fertigungsstätten für Enterprise, Storage und Server (ESS), die bereits im kommenden Jahr in die Tschechische Republik verlagert werden sollen.


Wie ein Sprecher des Unternehmens bestätigte, werden durch die Werksschließung im schottischen Erskine 710 Personen ihren Arbeitsplatz verlieren. Wie viele Mitarbeiter in Deutschland betroffen sind, wollte der Sprecher jedoch nicht mitteilen. Genaue Details, wie man mit den Entlassungen verfahren wird, sind noch nicht bekannt.

Wie viele der angekündigten Stellenstreichungen zu dem in der vergangenen Woche vorgestellten Plan zur Entlassung von 6.400 Mitarbeitern gehören, ist nicht bekannt. Zuletzt musste Hewlett-Packard weltweit einen Umsatzrückgang von 19 Prozent bekannt geben.
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In guten Zeiten das Geld auf die Aktionäre verteilen, in schlechten Zeiten die Arbeiter feuern. Meiner Ansicht nach braucht es eine Gesetzesänderung: Wer Gewinne nimmt ( dividende) haftet bei Verlusten in gleicher Höhe, das würde die Aktienzockerei unterbinden.
 
@IT-Maus: Menschen und ihre Schicksale interessieren heute aber keinen mehr! Weder Politik, noch Industrie noch sonstwen! Es zählt einzig u allein nur noch Geld, Macht, Einfluss und jedes Mittel ist dazu recht, dieses zu erreichen! Es wird Zeit, eine neue Sintflut auf die Erde loszulassen. Der Mensch ist verkorkst u ein schiefgelaufenes "Experiment"!
 
@IT-Maus: Nach deiner Logik müsstest du dann jetzt aber auch den Banken die Zinsen zurückgeben.
 
@IT-Maus: das sehe ich genauso so, schließlich ist ein Aktionär, selbst wenn er nur eine Aktie besitzt, Miteigentümer und sollte daher auch dementsprechend in die Pflicht gezogen werden. Eigentum verpflichtet ! Bei uns sieht es derzeit leider so aus, dass die Großaktionäre, sie zB. von ihren 100Mill 80 Mill verloren haben, jetzt mittels Staatsverschuldung, sprich Steuergeldern, die gar nicht aufzubringen sind, vom kleinen Mann gestützt werden. Irgend so ein Wirtschaftsexperte hat sogar schon eine Mehrwertsteuererhöhung auf 25% vorgeschlagen und das in Zeiten des schrumpfenden Brutto Inlandsprodukts. Für eine Gesetzesänderung scheint die Zeit noch nicht gekommen, erst wenn es den Bürgern noch schlechter geht werden die Krawalle kommen. Die da oben schneiden sich nicht ins eigene Fleisch.
 
[re:4] nize am 30.05.09 13:52 Uhr
(-1
@IT-Maus: Eine weitere Folge der Globalisierung und der zusätzlichen aktuellen Krise...... rechnet man die Streichungen bei all den Unternehmen mal hoch kommt man auch ganz schön enorm große Zaheln... heftig!


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