Microsoft verliert Neuseeland als Großkunden

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft verliert offenbar Neuseeland als Großkunden. Wie die dortige Regierung mitteilte, sei es nicht gelungen, sich auf eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages zu einigen.

Die bisherige Vereinbarung aus dem Jahr 2000 umfasste faktisch den gesamten öffentlichen Sektor. Die IT-Abteilungen der jeweiligen Ministerien und Behörden konnten im Rahmen dessen je nach Bedarf Lizenzen und Webservices bei Microsoft buchen.


"Während der Gespräche zeigte sich, dass diese formale Vereinbarung mit Microsoft nicht mehr adäquat weitergeführt werden kann", teilte die für die Beschaffung im öffentlichen Dienst zuständige State Services Commission mit.

Gänzlich sind die staatlichen Institutionen Neuseelands allerdings noch nicht als Kunden verloren. Microsoft muss nun allerdings jeweils Verhandlungen mit den einzelnen Behörden führen. Das Unternehmen kündigte bereits an, mit den gleichen Preisangeboten wie beim Großvertrag in die Gespräche einzusteigen.
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Wenn die nun auf Linux wechseln würden, würde die Umstellung un Einarbeitung wohl mehr kosten, als ein neuer Vertrag. MS weiß das auch, und deshalb legen die auch immer höhere Preise fest.
 
@Sehr-Gut: Lieber EINMAL mehr Investieren als von M$ immer mehr abgezockt zu werden.
 
@Sehr-Gut: ... dabei kann man es auch übertreiben und auf die Nase fallen! Und selbst dann, wenn die Einarbeitung mehr kostet, stellt sich immer noch die Frage, ob es nicht besser ist, erst einmal in den sauren Apfel zu beißen, um dann in Zukunft nicht mehr von einem Quasi-Monopolisten abhängig zu sein ...
 
@TamCore: Auch wenn ich ja Linux-Fan bin: Soweit ich weiß sind die Service-Verträge mit Firmen bei Red Hat und Canonical auf Dauer gerechnet, sogar teurer.
 
@Sehr-Gut: Das wären ab fast zur Gänze nur einmal Kosten, MS Lizenzen musst du aber ein bisschen öfters erneuern. Und was MS bei den Volumenlizenzen an Rabatt gewährt, holen sie bei den Support Verträgen doppelt wiede rein. Ich habe nie wirklich verstanden warum sich so viele dermassen offensichtlich von diesen Konzern so verarschen lassen.


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