Schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

Wirtschaft & Firmen Der Display-Panel-Hersteller Wintek beutet seine Mitarbeiter in China und Taiwan aus. Das werfen dem Unternehmen taiwanische Bürgerrechtler und Gewerkschafter vor, die jetzt eine Kampagne gestartet haben, um auf die Zustände hinzuweisen. Dabei beziehen sie auch die Firmen Apple, Nokia und HTC ein, die von Wintek beliefert werden. Die Kampagne wurde unter anderem von der National Federation of Independent Trade Unions initiiert. Demnach soll Wintek seit November 2008 Löhne und Zusatzzahlungen ohne Verhandlungen gekürzt haben. Zudem hat man 600 Mitarbeiter ohne Vorwarnung entlassen. Rechnet man die Leiharbeiter dazu, sind es sogar 1.000 Personen.

Offenbar befanden sich unter den Entlassenen auch Schwangere - nach Protesten hat Wintek die Entlassungen aber rückgängig gemacht. Neben einer schlechten Verpflegung bezahlt der Panel-Hersteller die Überstunden nicht nach geltenden Vorschriften - das Unternehmen täuschte sogar vor, die staatliche Genehmigung dafür zu besitzen. In der Wintek-Niederlassung in Dongguan Masstop sreikten daraufhin im April rund 7.000 Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter der Apple-Niederlassung im taiwanischen Taipeh versammelten sich in der letzten Woche zu einer Protestkundgebung. Sie kritisierten, dass Wintek gegen Apples Supplier Code of Conduct verstößt. Deshalb fordern sie Apple, Nokia und HTC dazu auf, für bessere Arbeitsbedingungen bei ihrem Zulieferer zu sorgen.
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