Microsoft schaltet Messenger in Embargo-Staaten ab

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft hat den Zugang zum Live Messenger-Netz aus mehreren Staaten, gegen die die US-Regierung Embargo-Maßnahmen verhängt hat, gesperrt.

Von dem Schritt sind die Länder Kuba, Syrien, Iran, Sudan und Nordkorea betroffen, teilte das Unternehmen mit. Nutzer aus diesen Staaten erhalten beim Einwahl-Versuch lediglich die Fehlermeldung: "810003c1: We were unable to sign you in to the .NET Messenger Service."


Unklar ist bislang, was das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen hat. Möglich ist sowohl, dass Microsoft aus Eigeninitiative handelte, als auch, dass die Regierung eine entsprechende Blockade forderte. Eine Stellungnahme hierzu liegt bisher nicht vor.

Wie das Magazin 'Neowin' berichtet, soll es allerdings relativ einfach sein, die Sperre zu umgehen, da diese offenbar nicht über eine IP-Lokalisierung wirkt. So erhalte man weiterhin Zugriff, wenn man einen alternativen Client verwendet oder in seinem Live-Account ein anderes Herkunftsland angibt.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Womit die US Regierung MS wohl erpresst hat?! Meine Güte die Leute sind schon gestrfaft genug, da lasst sie doch wenigsten einen Messenger nutzen... :(
 
[re:1] nize am 22.05.09 09:49 Uhr
(+4
@TrustMe: WÜrde auch sagen, dass sowas eher die größtenteils unschuldigen Bürger trifft, die so ja nur noch mehr von der Außenwelt abgeschottet werden - das Ziel, das ihre Regierung ja bereits verfolgt.
 
@TrustMe: Es ist genauso wie mit den Internetsperren, mit diesem Verfahren macht es keinen Sinn, da man es viel zu leicht umgehen kann, nur dass es in diesem Fall garkeinen grund gibt diese Länder vom Messenger auszuschließen, das wird nur wieder proteste gegen die westliche Welt geben.
 
@TrustMe: Sie können ja noch Messanger benutzen - nur eben nicht mehr den originalen Live Messanger. Aber in Diktaturen wär es den Menschen wohl eh zu empfehlen zu Jabber oder alternativen Clients mit Verschlüsselung zu greifen :-/
 
@TrustMe: vielleicht mit den 744.000 windows-systemen die auf vista umgestellt werden und einiges mehr. im prinzip ist es egal und eine schweinerei, die wir wohl nie erfahren werden.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools