Microsoft-Patent: Hardware-Abschaltung bei Piraterie

Microsoft Microsoft hat ein Patent zugesprochen bekommen, das ein System beschreibt, welches die Funktionalität der Software und Hardware eines Computers so lange begrenzt, bis der Kunde sie erworben hat. Der Ansatz geht über die bisher üblichen Maßnahmen gegen Piraterie hinaus.

Bisher war es bei einigen Microsoft-Produkten lediglich üblich, den Funktionsumfang bei Nicht-Bestehen der Echtheitsprüfung zu beschränken. In dem neuen Patent ist allerdings auch von einer Beschränkung der Hardware-Funktionen die Rede, wofür man die digitalen Signaturen von deren Treibern nutzen will.


Das Konzept sieht vor, beim Laden von Gerätetreibern immer erst deren digitale Signatur zu prüfen. Hat der Kunde das Betriebssystem nicht ordnungsgemäß erworben oder eventuell fällige Gebühren nicht bezahlt, soll das Laden der Treiber auf diesem Weg verhindert werden. Dadurch ließen sich vorhandene Geräte nicht mehr nutzen oder keine weiteren hinzufügen.

Das Patent wurde bereits 2005 eingereicht. Seitdem hat Microsoft sich immer weiter davon entfernt, bei seinem Kampf gegen die illegale Verbreitung von Software mit beschränkenden Maßnahmen zu arbeiten. Wurden bei Windows Vista zunächst noch Funktionen abgeschaltet, wenn keine ordnungsgemäße Lizenzierung erfolgte, erhält der Anwender heute nur noch regelmäßige Warnungen.

Weitere Informationen: US Patent Office Patent #7536726
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*denk* TCPA 2.0?
 
@Slurp: Absolut nicht. TCPA ist nicht viel mehr als ein Verschlüsselungschip.
 
Schade dass ich heute noch Sitzugen habe, wird hier wieder sehr emotional abgehen. Mein Fazit ist einfach wie auch logisch, wer kein schlechtes Gewissen hat, können solche Massnahmen egal sein.
 
@Helena: Entschuldigung, aber bei Verwendung illegaler Software gleich die Hardware zu behindern oder auszuschalten, ist afaik illegal. Ein Unrecht gleicht ein anderes nicht aus.
 
@Helena: das stimmt, seit ich ein Originales Windows habe kann mir das mit der Überprüpfung recht egal sein. Früher hat es mich nur aufgeregt, dass es immer wieder zu kleinen Aussetzern kam und die Patcher/Cracker erstmal wieder hinterher kommen mussten. Mittlerweile verdiene ich aber auch das Geld um mir die Sachen alle zu kaufen, das sollte man nicht vernachlässigen. Ein Schüler hat nicht unbedingt vorzugsweise Geld für Dinge, die nicht unbedingt nötig sind (Hardware beispielsweise).


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