Telekom soll auch Bewerber ausspioniert haben

Wirtschaft & Firmen Im Spitzelskandal bei der Deutschen Telekom sind erneut pikante Details ans Licht gekommen. Das 'Handelsblatt' berichtet unter Berufung auf der Zeitung vorliegende Unterlagen, dass auch Bewerber ausspioniert wurden. Dabei wurde der Zeitung zufolge auch vor intimen Details aus dem Privatleben der potenziellen Mitarbeiter nicht haltgemacht. Wie es heißt, wurden angeblich die Liebhaber der Managerin eines kroatischen Unternehmens, die sich auf eine Führungsposition bei der dortigen Telekom-Tochter beworben habt, aufgelistet.

Darüber hinaus soll es in dem Dokument wörtlich heißen, dass die Managerin im Ruf steht, "im Bett eine sehr erfahrene und erfindungsreiche Sexpartnerin zu sein". "In ihrem persönlichen Umfeld wird sie als weibliches Raubtier mit einem erheblich erhöhten Sexbedürfnis beschrieben", heißt es über die Managerin weiter.

Kroatien soll dabei nicht das einzige Land gewesen sein, in dem die Deutsche Telekom intime Details über die Bewerber in Erfahrung gebracht hat. Ein ehemaliger Sicherheitsberater des Unternehmens soll weitere Vorfälle in Mazedonien, Slowenien und Ungarn bestätigt haben und erklärte, dass entsprechende Maßnahmen durchaus üblich seien.

Die Telekom selbst erklärte, dass man entsprechende Maßnahmen nicht durchführen würde und wies den Bericht des 'Handelsblatt' zurück. Zwar habe der Bereich Konzernsicherheit entsprechende Personalscreenings vorgeschlagen, diese seien jedoch von der Personalabteilung abgelehnt worden, heißt es.
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