Intel verschiebt "Medfield"-Atoms auf Anfang 2011

Prozessoren Der Chiphersteller Intel verschiebt seine nächste Generation von Atom-Prozessoren auf 2011. Die eigentlich für 2010 geplanten Chips werden unter dem Codenamen Medfield entwickelt und basieren auf einer 32-Nanometer-Architektur. Wie der Hersteller kürzlich auf einer Analystenkonferenz mitteilte, wird es sich bei Medfield um ein echtes System-on-a-Chip (SoC) handeln - in den Prozessor sind also bereits verschiedene Komponenten integriert. Ein komplettes System soll so auf Platinen untergebracht werden können, die deutlich kleiner als eine Kreditkarte sind.

Dies ist auch notwendig, da es Intels erklärtes Ziel ist, mit den Medfield-Atoms nicht mehr nur den Netbook-Markt zu beliefern, sondern auch im Massenumfang die Hersteller von Smartphones zu beliefern. Zwar sollen die Moorestown-Modelle hier bereits den Anfang machen, diese benötigen allerdings noch relativ viel Platz.

Damit werden die beiden derzeit am verbreitetsten Prozessor-Architekturen - ARM und x86 - zu direkten Konkurrenten, nachdem sie jahrelang friedlich nebeneinander existierten und ihre jeweiligen Zielgruppen ansprachen. ARM selbst strebt immerhin seit einigen Monaten ebenfalls in Intels Territorium und will zukünftig auch in Netbooks rechnen.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren5
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Kaspersky Internet Security 2017 5 Geräte - [Online Code]
Kaspersky Internet Security 2017 5 Geräte - [Online Code]
Original Amazon-Preis
58,99
Im Preisvergleich ab
40,00
Blitzangebot-Preis
44,99
Ersparnis zu Amazon 24% oder 14

Intels Aktienkurs in Euro

Intel Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Weiterführende Links

Tipp einsenden