Deutsche Telekom spionierte auch Kontodaten aus

Recht, Politik & EU Die Deutsche Telekom spionierte nicht nur die Verbindungsdaten von Aufsichtsräten und Journalisten, sondern ließ auch Konten von Mitarbeitern, deren Angehörigen und anderen Personen durchleuchten. Das berichtete das 'Handelsblatt' unter Berufung auf interne Unterlagen des Konzerns und der Staatsanwaltschaft. Neben Konten bei der Deutschen Bank, der Postbank und der Hypo-Vereinsbank seien auch ausländische Finanzinstitute bespitzelt worden, hieß es.

Mit der Überwachung der Konten soll die gleiche Detektei beauftragt worden sein, die auch für die Deutsche Bahn solche Dienste ausführte - Argen aus Köln. Teilweise wurde dabei relativ sorglos mit solch pikanten Aufträgen umgegangen. Die Zeitung zitiert eine E-Mail, in der es heißt: "Hallo Rolf, bezugnehmend auf unser Gespräch, geht es um folgende Leute".

Anschließend werden Namen und Kontodaten mehrerer Mitarbeiter aufgelistet. Andererseits wurde offenbar versucht, den Sachverhalt rechtzeitig zu vertuschen. Dem Vernehmen nach konnten die Ermittler nur sehr wenig Material über die Zusammenarbeit zwischen Telekom und Argen sicherstellen, obwohl die beiden Unternehmen seit 2001 Geschäfte miteinander machten.
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