SdK reicht Klage gegen frühere Premiere-Chefs ein

Wirtschaft & Firmen Wie am gestrigen Freitag bekannt wurde, hat die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) die beiden früheren Premiere-Chefs Georg Kofler und Michael Börnicke angezeigt. Der Vorwurf: geschönte Abonnentenzahlen. Bei der SdK ist man der Meinung, dass die beiden Topmanager des Pay-TV-Senders beim Börsengang im Jahr 2005 und zwei Jahre später bei der Kapitalerhöhung wissentlich falsche Angaben zur tatsächlichen Zahl der Abonnenten gemacht haben. Darüber hinaus werfen sie Börnicke und Kofler Insiderhandel vor.

Den Aktionären des Fernsehsenders, der ab Juli unter dem Namen Sky Deutschland firmieren wird, rät die Schutzgemeinschaft, Schadenersatzansprüche gegen die Manager prüfen zu lassen. Während Kofler die Vorwürfe bereits von sich gewiesen hat, war Börnicke bislang nicht für eine Stellungnahme bereit.

Unter dem neuen Premiere-Chef Mark Williams wurde die Abonnenten-Zählweise grundlegend geändert und die Zahl der Kunden dadurch um rund eine Million gesenkt. "Unsere Berichterstattung war stets korrekt und zwar, was die Finanzzahlen angeht als auch, was die Abo-Zahlen angeht", kommentierte Kofler gegenüber der dpa.
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