Micron will nun auch mit Grafikspeichern angreifen

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller Micron steigt in die Produktion von Grafikspeichern ein. Er tritt damit auch in diesem Bereich in Konkurrenz mit den beiden Schwergewichten Samsung und Hynix. Micron ist derzeit der weltweit drittgrößte Hersteller von DRAM-Arbeitsspeicher für PCs . Nun will man auch die Hersteller von Grafikkarten beliefern und sieht gute Erfolgschancen: "Unsere kommende 50-Nanometer-Technologie ist äußerst wettbewerbsfähig, was Stromaufnahme und Performance angeht", sagte Robert Feurle, Leiter des DRAM-Marketings.

Der Start der neuen Produktgeneration sei daher ein guter Zeitpunkt, die Verhandlungen mit Nvidia und ATI aufzunehmen, so der Manager weiter. Beginnen will man mit der Lieferung von DDR3-Modulen. Die Fertigung von GDDR3 und GDDR5, der direkt für den Einsatz im Grafikbereich optimiert ist, wird derzeit geplant.

Laut Feurle biete der Einsatz von DDR3 in Grafikkarten durchaus auch Vorteile gegenüber GDDR3. Die Stromaufnahme sei nämlich wesentlich geringer. So arbeiten die Chips auch nur mit Spannungen von 1,35 Volt, während der optimierte Speicher 1,8 Volt benötigt.
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