US-Regulierer: Googles Dominanz ist kein Problem

Recht, Politik & EU Der Suchmaschinen-Betreiber hat zwar nahezu eine Monopolstellung, was kontextabhängige Werbung im Internet angeht, trotzdem ist dies für die Wettbewerbsaufsicht der USA kein Problem. Vor allem Microsoft warnte zuletzt immer wieder vor der Dominanz des Konzerns in dem Bereich. Dabei versuchte man allerdings durchaus auch die eigene Marktmacht bei Betriebssystemen zu relativieren, deren Missbrauch bereits zu einigen Urteilen gegen das Unternehmen führte.

"Google hat sicherlich eine dominante Position bei der Suchmaschinenwerbung", erklärte nun Jon Leibowitz, designierter neuer Chef der Wettbewerbsbehörde FTC. "Von unserer Perspektive aus verstößt dies alleine aber noch nicht gegen geltende Gesetze."

Ein Problem werde eine Monopolstellung erst dann, wenn man sie nutzt, um Wettbewerber aus dem Markt zu drängen - "so wie es Microsoft, festgestellt durch das Justizministerium, in den 90ern getan hat", sagte Leibowitz. Den Markt allein durch ein ehrliches Geschäft komplett zu erobern, sei vielmehr der vielgepriesene "American Way".
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