EU ebnet Weg für Breitband-Abdeckung per Satellit

Die EU-Kommission hat den Weg für die Breitband-Versorgung ländlicher Gebiete über Satelliten sicherzustellen. Zwei Anbieter wurden nun in einem Ausschreibungsverfahren ausgewählt.

Der Zuschlag ging an die beiden Firmen Inmarsat Ventures Limited und Solaris Mobile Limited. Diese sollen Dienste wie Breitband-Internetzugänge, Mobilfunk und Fernsehen sowie Notrufe auf eigens dafür reservierten Frequenzen bereit stellen. "Beide Satellitenbetreiber haben den Nachweis erbracht, dass ihre technischen und kommerziellen Kapazitäten zur Bereitstellung dieser Dienste auf sehr hohem Niveau liegen", begründet die EU-Kommission die Entscheidung.


"Satellitenmobilfunkdienste bergen ein gewaltiges Potenzial: Sie eröffnen den Bürgern Europas, insbesondere in ländlichen und weniger dicht besiedelten Gebieten, den Zugang zu neuen Kommunikationsdiensten. Deshalb freut es mich, dass wir nun den Weg für eine rasche Einführung dieser europaweiten Dienste ebnen konnten", sagte die für die Telekommunikationspolitik zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding.

"Dies war aufgrund des ersten europaweiten Auswahlverfahrens möglich, das in enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten entwickelt wurde. Nun wird der europäische Markt für Satellitenmobilfunkdienste Realität. Ich appelliere an die Mitgliedstaaten, unverzüglich alle nötigen weiteren Maßnahmen zu treffen, um eine rasche und reibungslose Aufnahme dieser Dienste zu gewährleisten", so Reding weiter.

Die Mitgliedstaaten müssen nun dafür Sorge tragen, dass Inmarsat und Solaris die in der Entscheidung der Kommission genannten spezifischen Funkfrequenzen nutzen und ihre jeweiligen Satellitenkommunikationssysteme betreiben können. Die beiden Betreiber müssen die Genehmigung erhalten, ihre Satellitensysteme im Anschluss an die Auswahlentscheidung in ganz Europa für eine Dauer von 18 Jahren zu nutzen.

Der Betrieb von Satellitensystemen erfordert hohe Anfangsinvestitionen, die sich oftmals auf Hunderte von Millionen Euro belaufen. Der kommerzielle Dienstbetrieb sollte trotzdem innerhalb von maximal 24 Monaten nach der Auswahlentscheidung aufgenommen werden, so die EU-Kommission weiter.
Diese Nachricht empfehlen
Videos zum Thema
 
Leider ist diese Art von Breitband unzureichend, da es mehrere Dinge nicht nutzbar machen lässt. Kein Onlinegaming, kein VoIP, keine Videotelefonie...usw. Durch die viel zu hohe Ping ist nur surfen ok...
 
[re:1] Atel am 14.05.09 15:08 Uhr
(-5
@DARK-THREAT: und nicht zu vergessen das der rückkanal über die Telefondose geht
 
@Atel: gibt da auch schon 2-wege lösungen soweit ich das gelesen hab.
 
@Atel: Nein, das stimmt schon lange nichtmehr.
 
@DARK-THREAT: Dann ist auch an mir irgendetwas vorbeigegangen... Ich weiß zwar, dass es mittlerweilse Satellitenlösungen mit Rückkanal gibt, aber die Latenz ist immer noch bescheiden. Den letzten Bericht darüber habe ich in der c´t Ausgabe 2/2009 gelesen und das Fazit fiel dort ernüchternd aus. Woher kommen deine Informationen? Kannst du Quellen posten? P.S: Bei dem +1 hab ich mich leider verklickt als ich auf reply wollte :-)


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 09:59Braun Oral-B Trizone 5500 mit 2. HandstückBraun Oral-B Trizone 5500 mit 2. Handstück
Original Amazon-Preis
145,99
Blitzangebot-Preis
112,99
Ersparnis 23% oder 33
Jetzt Kaufen
Im WinFuture Preisvergleich

DSL-Modems bei Amazon

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles