Seagate: Neue Entlassungswelle kostet 1.100 Jobs

Wirtschaft & Firmen Der Festplattenhersteller Seagate reagiert erneut mit Entlassungen auf die rückläufige Umsatzentwicklung. In der zweiten Welle binnen eines halben Jahren müssen nun 1.100 Beschäftigte gehen.

Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies einem Anteil von 2,5 Prozent an der Gesamtbelegschaft. Bis Juli soll die Maßnahme komplett umgesetzt sein. Das Management rechnet damit, dass sich das Budget so um 125 Millionen Dollar jährlich aufbessern lässt.


Die Kündigungen werden wohl vor allem Mitarbeiter im Marketing und in der Entwicklungsabteilung treffen. Diese Bereiche hatte der Vorstand bei einer Gegenüberstellung der Kosten und der Ergebnisse als vergleichsweise unproduktiv ausgemacht.

Im letzten Geschäftsquartal hatte Seagate einen Umsatzrückgang um 31 Prozent vermeldet. Ursache ist vor allem die geringere Nachfrage nach PCs. Auch in den kommenden Monaten sei hier kaum mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, hieß es.
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Auch wenn mir das ordentlich Minusse einbringt: Seit der Sauerei bei der Maxtor-Übernahme kaufe ich keine Produkte von Seagate mehr. Ist für mich als kleinen Konsumenten ja die einzige Möglichkeit meinen Protest gegen assoziales Manager-Verhalten auszudrücken.
 
In der Entwicklungsabteilung? Prost Mahlzeit! Die Sache mit Maxtor war ja schon ein Knüller, aber das hier sprengt wirklich den Rahmen.
 
Das mit dern Entwicklungsabteilung ist wirklich dumm .... und wenn die Unproduktiv waren sollte man evtl. mal den mitarbeitern in den Hintern treten =) Frag mich grade wie sie ohne stetige weiterentwicklung überleben wollen ?! PS:Was genau war mit Maxtor - Habsch was verpasst
 
@AskaWinterkalt: Vom 21.12.2005 auf tecchannel.de: Seagate wird Maxtor für 1,9 Milliarden Dollar übernehmen. Dies gaben beide Unternehmen heute bekannt. Bargeld wird dabei nicht fließen, die Übernahme erfolgt per Aktientausch. Demnach erhalten die Aktionäre je Maxtor-Anteilsschein 0,37 Aktien von Seagate. Nach Abschluss der Transaktion soll der Anteil der Seagate-Aktionäre am neuen Unternehmen geschätzte 84 Prozent betragen, auf die (dann) ehemaligen Maxtor-Aktionäre entfallen rund 16 Prozent.
 
@Bandez: Also doch schon ein bischen her aber scheinbar ist es in den Köpfen hängen geblieben .... Krass ist die ganze Aktion aber wirklich und das dann auch noch mit den Spätfolgen...btw :thx


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