Seagate: Neue Entlassungswelle kostet 1.100 Jobs

Wirtschaft & Firmen Der Festplattenhersteller Seagate reagiert erneut mit Entlassungen auf die rückläufige Umsatzentwicklung. In der zweiten Welle binnen eines halben Jahren müssen nun 1.100 Beschäftigte gehen. Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies einem Anteil von 2,5 Prozent an der Gesamtbelegschaft. Bis Juli soll die Maßnahme komplett umgesetzt sein. Das Management rechnet damit, dass sich das Budget so um 125 Millionen Dollar jährlich aufbessern lässt.

Die Kündigungen werden wohl vor allem Mitarbeiter im Marketing und in der Entwicklungsabteilung treffen. Diese Bereiche hatte der Vorstand bei einer Gegenüberstellung der Kosten und der Ergebnisse als vergleichsweise unproduktiv ausgemacht.

Im letzten Geschäftsquartal hatte Seagate einen Umsatzrückgang um 31 Prozent vermeldet. Ursache ist vor allem die geringere Nachfrage nach PCs. Auch in den kommenden Monaten sei hier kaum mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, hieß es.
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