Urheberrechtsverstöße: BitTorrent & Spanien vorn

Filesharing Das Distributions-Netzwerk BitTorrent ist für die meisten Fälle von Urheberrechtsverletzungen im Internet verantwortlich. Das geht aus einer Statistik des Unternehmens BayTSP hervor. Die Firma hat sich auf die Verfolgung von Rechteverletzungen durch Internet-Nutzer spezialisiert und bietet seine Dienste der Medienindustrie an. Es geht aber nicht nur gegen einzelne Nutzer vor, sondern liefert der Branche auch Daten über die Entwicklung der illegalen Verbreitung geschützter Werke.

174 Millionen Fälle einer unrechtmäßigen Verbreitung von Inhalten über BitTorrent zählte die Firma. Im älteren, aber immer noch aktiven eDonkey-Netz waren es immerhin noch 132 Millionen. Damit führen die beiden Tauschbörsen die Liste deutlich vor anderen Diensten an.

Mit Ares und Gnutella folgen weitere Filesharing-Netze, die mit 2,4 Millionen und 2 Millionen Fällen inzwischen allerdings weit weniger stark genutzt werden. Die Video-Plattform YouTube wird immerhin mit 544.000 Rechtsverletzungen gelistet, das Social Network MySpace mit 414.000. Im Usenet zählte BayTSP hingegen lediglich rund 56.500 Fälle, räumte aber ein, dass man hier die Beobachtung noch nicht so intensiv durchführt wie bei P2P-Plattformen.

Etwas überraschend ist allerdings die Verteilung der Rechtsverstöße auf einzelne Länder. Spanien liegt hier mit 24,7 Millionen Fällen klar an der Spitze. Auch Italien und Frankreich erreichen Zahlen im zweistelligen Millionenbereich. Erst dann folgt der Spitzenreiter des Vorjahres, die USA, mit 8,1 Millionen. Deutschland liegt mit 5,7 Millionen auf Rang 7.
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