Google Street View: Neue Aufnahmen in Japan nötig

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google fotografiert seit geraumer Zeit die Straßenzüge in zahlreichen Städten, um sie im Rahmen des Dienstes "Street View" zur Verfügung zu stellen. In Japan stieß man nun auf heftige Kritik der Einwohner. Diesmal geht es nicht unbedingt um datenschutzrechtliche Bedenken, wie es beispielsweise in Deutschland und Griechenland der Fall ist. Stattdessen wird kritisiert, dass die Aufnahmen aus zu großer Höhe gemacht werden und somit ungewollte Einblicke auf die Privatgrundstücke der Japaner möglich sind. So kann man beispielsweise die frisch gewaschene Wäsche vieler Leute begutachten.

Der Protest der Japaner war so laut, dass Google die Probleme nicht ignorieren kann. Deshalb hat man sich nun darauf verständigt, neue Aufnahmen anzufertigen. Der Kameraturm auf den Google-Fahrzeugen wird dabei um 40 Zentimeter abgesenkt. Für den Suchmaschinenbetreiber ist dies mit hohen Kosten verbunden, schließlich hatte man bereits Aufnahmen von 12 Städten angefertigt.

Am Dienstag berichteten wir darüber, dass die griechische Datenschutzaufsicht dem Unternehmen vorläufig untersagt hat, weitere Fotos von den Straßen des Landes anzufertigen. Nach Angaben der griechischen Behörden soll Google zunächst erklären, wie lange die aufgenommenen Fotos gespeichert werden sollen. Außerdem muss der Internetkonzern klar stellen, wie Google Anwohner, die fotografiert werden könnten, über ihre Rechte aufklären will.
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