Sun: Aktionäre klagen gegen Übernahme durch Oracle

Wirtschaft & Firmen Knapp einen Monat ist es her, dass der Datenbank-Hersteller Oracle die Übernahme von Sun Microsystems bekannt gegeben hat. Aktionäre von Sun Microsystems haben nun drei Sammelklagen gegen die Übernahme eingereicht. Auch wenn der Vorstand des Serverspezialisten bereits dem 7,4 Milliarden US-Dollar schweren Deal zugestimmt hat, fühlen sich einige Aktionäre ungerecht behandelt. Die Anleger werfen dem Konzern die Vernachlässigung seiner Fürsorgepflicht vor und bezeichnen die Bedingungen für die Übernahme als unangemessen.

Vor allem der Preis von nur 9,50 US-Dollar pro Aktie, den Oracle bezahlen wird, ist den Anlegern dabei ein Dorn im Auge. Unter den Klägern sollen sich in erster Linie Sun-Aktionäre befinden, die Aktien des Unternehmens gekauft haben, als diese an der Börse noch für mehr als 20 US-Dollar gehandelt wurden.

In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht teilte Sun Microsystems zudem mit, dass man aktuell mögliche Korruptionsfälle in ausländischen Niederlassungen untersucht. Auch Oracle sei im Vorfeld der Übernahme-Verhandlungen über die laufenden Untersuchungen informiert worden, heißt es.
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