EU-Kartellverfahren: Intel droht Milliardenstrafe

Recht, Politik & EU Dem Chiphersteller Intel droht aktuell eine Milliardenstrafe in einem EU-Kartellverfahren. Hintergrund ist der Vorwurf der EU-Kommission, dass Intel versucht haben soll, seinen Konkurrenten AMD vom Markt zu drängen. Das Kartellverfahren gegen Intel wurde bereits im Juli 2007 eingeleitet. Dabei wirft die Europäische Kommission dem Chiphersteller vor, durch die Zahlung von großen Geldsummen und Absprachen mit großen Vertriebspartnern versucht zu haben, AMD systematisch aus dem Markt zu verdrängen.

Intel selbst bestreitet die Vorwürfe zwar vehement, dennoch könnte eine Strafe gegen Intel bereits in Kürze ausgesprochen werden. Diese könnte, wie es heißt, bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes von Intel erreichen. Nach einem Umsatz von 37,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 würde dies einer Strafe von 3,76 Milliarden US-Dollar entsprechen.

Zusätzlich zu einer Milliardenstrafe, plant die EU-Kommission nach Informationen der Nachrichtenagentur 'Reuters' auch, den Chiphersteller zu zwingen, die Vergabe von Rabatten an Großkunden zu ändern. Bereits am nächsten Mittwoch soll ein Urteil im Kartellverfahren gefällt werden.
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