Deutscher nach Mord an Foren-Betreiber vor Gericht

PC-Spiele In Großbritannien steht derzeit ein junger Deutscher vor Gericht, weil er den Betreiber eines Spiele-Forums aus der Stadt Nottingham getötet haben soll. Hintergrund waren offenbar Streitigkeiten, die letztlich aber zu einer handfesten Auseinander- setzung führten. Der 21-jährige David H. aus Limburg soll den Betreiber des Forums Warcentral.com, in dem es um das Spiel Advance Wars ging, mit 86 Messerstichen ermordet haben. Zuvor hatte er Matthew P. und dessen Freundin massiv bedroht und war sogar mehrfach nach England geflogen.

Dem Gericht wurden am Dienstag Beweise vorgelegt, die unter anderem zeigen, dass P. die ersten drei Buchstaben des Namens von H. mit seinem eigenen Blut auf die Seite seines PCs schrieb, als er im Sterben lag. Zuvor waren ihm zahlreiche Messerstiche zugefügt worden, meldet 'TimesOnline'.

Offenbar hatte sich der mutmaßliche Täter zuvor in eine Art Besessenheit von P.s Freundin hineingesteigert. Er war zwei Mal unangemeldet in Nottingham aufgetaucht und weigerte sich, im Hotel zu übernachten. Die Freundin sagte aus, dass sie sich von den Avancen des Angeklagten bedroht fühlte.

Von anderen Zeugen war zu hören, dass H. in Gesprächen davon gesprochen hatte, P. Schaden zufügen zu wollen. Im September 2008, nur einen Tag nach den Feierlichkeiten anlässlich des dritten Jahrestages ihrer Beziehung, war die Freundin des Opfers zur Arbeit gefahren. Nachdem die Kontaktaufnahme mit P. scheiterte, fand sie den Mann tot in ihrer gemeinsamen Wohnung, berichtet die 'DailyMail'.

Der Angeklagte beteuerte in seiner Aussage, dass er P. nicht habe töten wollen. Er sei einfach nach England geflogen, um P. und seine Freundin zu konfrontieren, weil sie ihr Online-Forum angeblich für negative Bemerkungen über ihn genutzt hatten. Er war zuvor verbannt worden. Außerdem hatten die Betreiber den Kontakt per Instant Messaging blockiert.

Beim Aufeinandertreffen der beiden Parteien sei es dann zu einer Schlägerei gekommen, in deren Verlauf auch ein von H. mitgeführtes Messer verwendet wurde. Angeblich hatte das spätere Opfer dem Täter mit dem Messer am Knie eine Verletzung zugefügt. Der mutmaßliche Mörder ging dann mit dem Messer auf P. los.

Im Koffer des Angeklagten fand die Polizei später einen Abschiedsbrief, den H. im Namen von P. verfasst hatte. Der mutmaßliche Täter behauptete nun, er habe den Brief nur zu seiner eigenen Belustigung geschrieben. Er will P. nicht ermordet haben. Auslöser der Tat waren offenbar Streitigkeiten, die zu einer Verbannung des Angeklagten aus dem Forum geführt hatten, berichten örtliche Medien.
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