Telekom meldet Milliardenverlust durch T-Mobile UK

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom hat für ihr erstes Geschäftsquartal einen massiven Verlust vermeldet. Dieser wurde hauptsächlich von der britischen Mobilfunktochter T-Mobile UK verursacht. 1,1 Milliarden Euro stehen in roten Zahlen unter dem Strich der Bilanzen, die der Konzern heute in Bonn veröffentlichte. Ein Jahr zuvor konnte man noch einen Überschuss von 0,9 Milliarden Euro verbuchen. Im aktuellen Wert ist eine Abschreibung von 1,8 Milliarden Euro enthalten.

Um diesen Betrag reduzierte man den Buchwert der britischen Tochter. Die Ursachen für den Wertverlust liegen den Angaben zufolge in der allgemeinen Wirtschaftslage und der verschärften Konkurrent in dem Land. Bezieht man solche Effekte nicht mit in die Bilanzen ein, wäre Gewinn der Telekom nur von 750 Millionen Euro auf 655 Millionen Euro gefallen.

Den Umsatz konnte das Unternehmen im Jahresvergleich um 6,2 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro steigern. Der Zuwachs basiert aber im Wesentlichen auf der Übernahme des griechischen Unternehmens OTE. Ausgerechnet dieser Deal steht nun aber in der Kritik durch die EU, weil er offenbar gegen das europäische Binnenmarktsrecht verstößt.
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