Windows 7: Experte kritisiert Dateiendungs-'Lücke'

Windows 7 Der Sicherheitsdienstleister F-Secure nutzt den Rummel um Windows 7, um auf ein seit Jahren bestehendes potenzielles Sicherheitsproblem im Windows Explorer aufmerksam zu machen, das auch nach Jahren noch ein Risiko darstellt. Laut Mikko H. Hypponen, Chief Research Officer bei F-Secure, hat Microsoft noch immer nichts gegen eine Funktion des Windows Explorer getan, die schon seit der Zeiten von Windows NT von Angreifern ausgenutzt werden könnte, um Anwender zu täuschen. Es geht um die Funktion zum Verstecken der Endungen von Dateien.

Diese erlaubt es Angreifern, ausführbare Dateien zum Beispiel als harmlose Textdateien zu tarnen. Durch das Ändern des Dateisymbols kann diese Tarnung perfektioniert werden, so dass der Anwender die Schadsoftware kaum noch erkennen kann.

Hypponen und F-Secure fordern nicht zum ersten Mal die endgültige Beseitigung der seit Jahren bestehenden "Schwachstelle". Schon nach der Einführung von Windows Vista hatte das Unternehmen das Fortbestehen des gefährlichen Problems angeprangert.

WinFuture Special: Windows 7
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