
Der Suchmaschinenbetreiber arbeitet bereits seit einiger Zeit daran, sein Firmengelände möglichst umweltschonend zu bewirtschaften. Jetzt wurden Rasenmäher durch eine Herde Ziegen ersetzt.
"Auf dem Gelände unseres Firmensitzes in Mountain View haben wir einige Rasenfelder, die regelmäßig gemäht werden müssen um das Gras kurz zu halten und auch die Brandgefahr zu reduzieren",
berichtete Dan Hoffman, der für die Verwaltung der Liegenschaften des Konzerns verantwortlich ist.
In diesem Frühjahr habe man sich für eine CO2-arme Alternative zu den lauten Rasenmähern entschieden, die mit Benzin betrieben werden und die Luft verschmutzen. "Wir haben uns einige Ziegen bei California Grazing ausgeliehen, die den Job nun übernehmen", sagte er. Die Firma vermietet die Tiere genau zu diesem Zweck.
Eine Herde von 200 Tieren werde nun eine Woche auf dem 28.900 Quadratmeter großen Google-Campus zu finden sein, das alte, zu lange Gras fressen und gleichzeitig die Grünflächen düngen. "Die Ziegen werden mit Hilfe von Jen, einem Border Collie, gehütet. Die Kosten sind für uns die gleichen, als wenn wir mähen würden. Und die Ziegen sind weitaus netter anzuschauen als Rasenmäher", berichtete Hoffman weiter.
Was etwas kurios klingt, ordnet sich aber durchaus in ein größeres Umweltschutzkonzept ein. So betreibt Google ein eigenes Solarkraftwerk, mit dem ein Teil der Energie für den Betrieb des Firmensitzes gewonnen wird. Der Konzern besitzt außerdem eine der größten Bus-Flotten der Region. Mitarbeiter werden kostenlos aus ihren Wohngebieten abgeholt, um den Autoverkehr zu reduzieren.
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