Google erhält Patent auf Buch-Scan-Technologie

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google hat vom US-amerikanischen Patentamt ein Patent zugesprochen bekommen, dass eine spezielle Technologie zum Einscannen von Büchern umfasst. Sie verhindert optische Verzerrungen durch gewölbte Bücherseiten. Laut dem Patent mit der Nummer 7,508,978 (Detection of grooves in scanned images) wird ein Infrarotsystem verwendet, um eine Maske mit labyrinthartigen Muster über die aufgeschlagene Seite zu projizieren. Zwei Infrarotkameras nehmen dieses Muster dann aus verschiedenen Perspektiven auf und erstellen durch Überlagerung eine 3D-Darstellung.

Damit lassen sich dann die von Digitalkameras aufgenommenen Bücherseiten so korrigieren, dass keine Wölbung mehr zu erkennen ist. Diese planen Buchseiten werden für Zeichenerkennungssysteme benötigt, die daraus die fertige digitalisierte Buchseite erzeugen.

Der Patentantrag wurde bereits im Jahr 2004 eingereicht, als Google angekündigt hat, möglichst alle Bücher der Welt zu digitalisieren. Microsoft setzt auf die Technologie der Spezialisten von Kirtas, die nach eigenen Angaben des schnellsten vollautomatischen Buchscanner vertreiben.
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