USA: Festnahmen bei Protest gegen Militär-Spiele

Recht, Politik & EU In den USA wurden mehrere Teilnehmer einer Protestaktion vorübergehend verhaftet, die sich dagegen richtete, dass die Armee in einem Einkaufszentrum mit Computerspielen Rekruten anwirbt. Das US-Militär hatte in Philadelphia ein Pilotprojekt gestartet: In einem Einkaufszentrum wurde ein so genanntes "Army Experience Center" eingerichtet. Kinder und Jugendliche sollen hier anhand von Computerspielen an das Soldatenleben herangeführt und für einen Eintritt in die Armee gewonnen werden.

Rund 300 Menschen trugen ihren Protest gegen die Einrichtung auf die Straße. Sie zogen auch in das Einkaufszentrum und blockierten für einige Zeit den Zugang. Zu der Demonstration hatten mehrere Veteranen-Organisationen, Friedensgruppen und Jugendverbände aufgerufen.

Wie die Veranstalter mitteilten, wurden von der Polizei sieben Teilnehmer vorübergehend festgenommen, obwohl die Aktion friedlich blieb. Als Vorwand nutzte man dabei offenbar das für Demonstrationen gültige Vermummungsverbot. Die Betroffenen hatten sich für eine symbolische Aktion weiße Masken aufgesetzt, hieß es.

Das Pentagon will zukünftig weitere "Army Experience Centers" in den ganzen USA aufbauen. Allein die Einrichtung in Philadelphia kostete 13 Millionen Dollar. Hier stehen interessierten Jugendlichen dutzende Rechner und Xbox 360-Terminals mit Egoshootern und Simulatoren zur Verfügung.
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